Montag, 22. August 2016

Airliner Classics am 27./28. August: Königin der Lüfte Lockheed Super-Constellation am Himmel über Speyer

Am 27. Und 28. August 2016 kommen fliegende Legenden nach Speyer. Die Flugplatz Speyer/Ludwigshafen GmbH und das Flugwerk-Mannheim veranstalten die ersten "AIRLINER CLASSICS" 

Die Besucher der AIRLINER CLASSICS in Speyer haben die einzigartige Möglichkeit, am letzten Augustwochenende mit gleich Legenden der zivilen Luftfahrt Rundflüge über der Pfalz erleben zu können. Aus der Schweiz haben sich die Lockheed Super-Constellation und Douglas DC-3 angekündigt. Dazu gesellt sich die allseits bekannte Junkers Ju 52 "D-AQUI" der Lufthansa. Für diese drei großen Klassiker der Luftfahrtgeschichte können die Rundflüge gebucht werden.

Neben den drei Rundflugmaschinen haben sich weitere große und kleine historische Passagierflugzeuge angekündigt, darunter eine im letzten Jahr aus Südafrika eingeflogene Douglas DC-3. Neben den angereisten Airlinern können zahlreiche historische Flugzeuge am Boden und in der Luft bewundert werden. Unter Anderem wird das Flugwerk-Mannheim anlässlich der AIRLINER CLASSICS seine komplette Flotte präsentieren. Selbstverständlich können die Gäste auch in einigen dieser fliegenden Schätze spontan in die Luft steigen.

Nach Beendigung der Rundflüge laden die AIRLINER CLASSICS am Samstagabend mit Live-Musik und einer Lightshow zum weiteren Verweilen auf dem Festgelände am Flugplatz Speyer ein. Rund 5000 kostenfreie Parkplätze stehen für die Besucher direkt neben dem Veranstaltungsgelände zur Verfügung.

Laufende aktuelle Informationen finden Sie auf der Veranstalter-Homepage
www.airliner-classics.de

Donnerstag, 10. März 2016

VETERAMA auf dem Hockenheimring: Hier trifft sich die Schrauberszene zum Saisonstart

Die Schrauber-Saison kann beginnen – denn vom 1. bis 3. April trifft sich die internationale Schrauberszene auf dem legendären Hockenheimring zur VETERAMA 2016. Es wird Zeit die Garagen und Unterstellplätze der Old- und Youngtimer zu öffnen. VETERAMA bietet für alle Schrauber und Besitzer von historischen Fahrzeugen eine Lösung. Verkaufen Sie die zu viele gesammelten Teile und Objekte, die sich in der Garage angesammelt haben. Oder aber Sie sind Besitzer und möchten Tipps oder Dienstleister finden, die Sie bei der Restauration unterstützen. Oder aber Sie suchen Teile um selbst an Ihrem Fahrzeug zu Schrauben. VETERAMA bietet die ideale Plattform. Es sind manchmal die unterschiedlichsten Gründe, weshalb ein Oldtimer in der Werkstatt steht. Oft sind es nur die üblichen Kleinigkeiten, wie verschlissene Bremsen, abgenutzte Kupplungen oder Schäden an der Beleuchtung, die repariert werden müssen. Aber es kommt natürlich auch häufig vor, dass die betagte Technik in größerem Umfang eine Rundumerneuerung verlangt.






In diesem Jahr wird die Show Arena sicherlich wieder zum Publikumsmagnet. Hier haben Besucher die Möglichkeit mit Ihrem Old- oder Youngtimer, der mindestens 25 Jahre alt ist, einen kostenlosen Parkplatz auf dem Veranstaltungsgelände in Anspruch zu nehmen. Die Clubszene lädt in Halle 3 auf dem Boxendach ein und empfängt Mitglieder und Interessenten, hier ergeben sich immer nette Gespräche und man kann sich kurz von seinem langen Marsch erholen. In den Boxen, die als Hallen dienen, wird es eine echte Rennatmosphäre geben, Michael Bartels hat bereits zugesagt, einige seiner Rennwagen mit nach Hockenheim zu bringen.

Es gibt zwar keine Statistik wie viele historische Fahrzeuge ohne VETERAMA längst in einem dauerhaften Dornröschenschlaf versunken wären, aber eines ist sicher, viele tausende Oldtimer in ganz Europa verdanken ihre ewige Jugend der Ersatzteilversorgung durch die VETERAMA. Für Neueinsteiger bietet VETERAMA reichliche Auswahl. Gerade unrestaurierte Fahrzeuge, die auf der VETERAMA erworben wurden, sind schon für viele Menschen zum Einstieg in ein faszinierendes Hobby geworden. Aber auf dem alt bewährten Marktplatz finden Sie viele Fahrzeuge, in die Sie sich setzen und einfach losfahren können und das zu tollen Einstiegspreisen. Noch immer ist VETERAMA dafür bekannt, noch Fahrzeuge zu realistischen Preisen zu erwerben. Vielleicht ohne Hochglanzcharakter. Aber genau das macht die VETERAMA aus. Genau deshalb ist die VETERAMA nicht mehr aus der Szene wegzudenken. Kommunikation, Information, Szene, Stimmung, Ersatzteilversorgung und der Handel mit historischen Fahrzeugen, das sind die 6 Säulen, auf denen die Tradition der VETERAMA steht, seit 40 Jahren.

Es wird in diesem Jahr wieder ein vielversprechendes Rahmenprogramm geben, hier sind wir momentan in dem Planungen für eine Stunt Show. Bei vielen steht die VETERAMA schon fest im Terminkalender. Falls nicht, schreiben Sie sich den Termin jetzt auf:

01. – 03. April Hockenheim-Ring
07. – 09. Oktober auf dem Maimarktgelände in Mannheim

Die Eintrittskarten kosten von Freitag bis Sonntag: 25 Euro Tagestickets Samstag oder Sonntag je 12 Euro Kinder bis 15 Jahre sind frei. 

Neuer Service für Besucher:
Von den Parkplätzen aus fahren Oldtimer-Shuttlebusse direkt vor den Haupteingang.
Hin- und Rückfahrt pro Person 2 Euro. 

Mehr Informationen erhalten Sie unter www.veterama.de.

Samstag, 12. Dezember 2015

Fotoausstellung in Berlin: »Voyages Extraordinaires« von Christian Tagliavini

Die Galerie CAMERA WORK in Berlin zeigt ab dem 12. Dezember 2015 die Ausstellung »Voyages Extraordinaires« von Christian Tagliavini. Die gleichnamige Serie wird das erste Mal weltweit gezeigt und ist die bislang aufwendigste Serie des Künstlers. 


Voyages Extraordinaires, La Sélénaute. Alle Fotos: Christian Tagliavini
"Voyages Extraordinaires" von Christian Tagliavini ist eine Hommage des Künstlers an einen der bedeutendsten Schriftsteller der 19. Jahrhunderts: Jules Verne. Über einen Arbeitszeitraum von mehr als 24 Monate erschuf Christian Tagliavini in unvorstellbarer Manier voller Leidenschaft und Liebe zur Fotokunst einen Zyklus mit 28 Arbeiten, die drei der bekanntesten Romane von Jules Verne faszinierend zitieren: "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" (1864), "Von der Erde zum Mond" (1865) und "20.000 Meilen unter dem Meer" (1869).

Voyages Extraordinaires, Le Départ
In emotionalen Szenerien und ergreifenden Porträts verbindet Christian Tagliavini seine prägnante Bildsprache mit der Jules Vernesque fantastischen Science Fiction. Der Entstehungsprozess von "Voyages Extraordinaires" ist ebenso faszinierend und einzigartig zugleich. Inhalt der Ausstellung Jede der 28 Fotografien zeigt einen von Christian Tagliavini erfundenen und fiktiven Passagier aus den drei abenteuerlichen Reisen von Jules Verne. Dabei widmet Christian Tagliavini jedem Porträtierten ein klassisches Porträt und eine szenische Darstellung. Die Werke erzählen dabei nicht die Romane in ihrer Ganzheit, sondern fokussieren sich vielmehr auf die Reisenden und ihre individuellen Besonderheiten, Empfindungen, Gefühle und Sehnsüchte, die auch in Anmut und Grazie der Porträtierten zum Ausdruck kommen.

Neben den Reisenden hat Christian Tagliavini auch Porträts und Szenen von jenen Personen erschaffen, die zu Hause auf die Rückkehr der Reisenden warten. Rührend und emotional ist die Darstellung eines Mädchens, das sehnsüchtig auf die Heimkehr ihrer Schwester hofft und voller Ausdrucksfülle sind jene Porträts, die die Eltern eines Kindes auf Reisen zeigen. Entstehungsprozess von "Voyages Extraordinair es".

Wie bei seinen berühmten Serien "1503" und "Carte" zuvor, erbaute Christian Tagliavini auch für "Voyages Extraordinaires" jeden Bildraum in seiner Gesamtheit selbst. Als Vorarbeit betrieb er hierfür umfassende Recherchen, um nicht nur die Materialien u nd Requisiten aus der Zeit des späten 19. Jahrhunderts zusammenzutragen, sondern auch den Zeitkolorit und die Porträtästhetik der Entstehungsjahre der Romane zu studieren. Der studierte Designer Christian Tagliavini baute die Objekte aus den Romanen für seine Fotografien nach und verwendete dabei ausschließlich Materialien der damaligen Zeit. Auch die Stoffe der Kleidung entsprechen der im 19. Jahrhundert verfügbaren Ware: Alle Hemden, Westen, Hosen, Jacken, Kleider und Raumanzüge wurden maßgerecht von Christian Tagliavini für die fotografierten Passagiere genäht, die vorab in ganz Europa auf offener Straße gesucht wurden. Bei den Models in den Werken war es dem Künstler wichtig, dass diese einen Ausdruck und optischen Habitus innehaben, um sie in einer visuellen Authentizität in die damalige Zeit verorten zu können. Einige Original-Objekte werden zu den Fotografien in der Ausstellung zu sehen sein.en Fotografien in der Ausstellung zu sehen sein.

Austellung: Christian Tagliavini »Voyages Extraordinaires«

12. Dezember 2015 bis 27. Februar 2016

CAMERA WORK
Kantsraße 149
10623 Berlin

Voyages Extraordinaires, Les jumelles Dugalène
 
Voyages Extraordinaires, Le Photographe

Mittwoch, 11. November 2015

Yamaha Yard Built 900 "Faster Wasp" by Roland Sands Design

Die „Faster Wasp“ ist das Ergebnis der fünften Kooperation von Custom-Designer Roland Sands aus Kalifornien und Yamaha und verkörpert ein Vollblutkonzept mit Design-Akzenten, die an den legendären Kenny Roberts erinnern.

Als erfahrender Rennfahrer machte sich Roland Sands die „Faster Sons“-Philosophie von klassisch zeitlosem Stil zu eigen und mixte sie mit der revolutionären Technologie von Yamaha sowie mit einem dritten Element, der Motorsport-DNA von Yamaha. Das Ergebnis ist ein starkes Bike, das in unverkennbarem gelb-schwarzem „Bumblebee“-Farbdesign mit ebenso viel Biss der Kultmaschine TZ750 von Kenny Roberts ihre Anerkennung erweist. Dank des aktuellen Dreizylinder-Reihenmotors mit 850 ccm und leichtem Aluminiumrahmen hat die „Faster Wasp“ ordentlich Power – alles verpackt in klassischem Design.

Der Konzeptumbau umfasst zahlreiche Bauteile von Roland Sands Designs, wie zum Beispiel den handgefertigten Aluminium-Kraftstofftank, das Heck, die Lufthutzen, die Kühlerabdeckungen sowie das vordere Startnummernschild und die Vorderradabdeckung. Außerdem verwendete Sands einen Prototyp eines Clarity-Steuerdeckels, des hinteren Bremsflüssigkeitsbehälters und des Motorschutzes. Der Kettenschutz, die Sturzpads für die Radachsen sowie der Tankdeckel sind ebenfalls Prototypen von RSD-Bauteilen.

Mittwoch, 28. Oktober 2015

Die Wiedergeburt einer Legende: die neue Triumph Bonneville - zeitlose Ikonen, evolutionär gereift


Die legendäre 1959er-Bonneville diente als Inspiration: zahlreiche Gene des berühmten Originals stecken in
der Optik der neuen Modelle.

Bonneville T120 Black mit dunkelbraunem
Sitz und vollständig in Schwarz gehaltenen
Details; darunter schwarze Felgen, Sitzbankbügel,
Auspuff und Motorlackierung.
Volles Programm für Fans klassischer Motorräder: Die englische Traditionsmarke TRIUMPH präsentiert eine neue Modellreihe der legendären Bonneville. Gepaart mit moderner Technik bei Motoren und Chassis besitzen alle komplett neu entwickelten Bikes den unverwechselbaren Charakter und den eleganten Stil der „Bonnie“. Zusammen mit den neuen Modellen stellt TRIUMPH auch ein maßgeschneidertes Zubehörprogramm bereit, mit dem sich die als 900 und 1.200-Kubik-Versionen erhältlichen Zweizylinder umfangreich individualisieren lassen.

Die Renaissance klassischer Bikes und individualisierter Umbauten hat auch die Entwickler in England inspiriert. Bei der Modellpflege und Weiterentwicklung der legendären Triumph Bonneville Motorräder, deren Wurzeln bis zur T120 aus dem Jahr 1959 zurückreichen, haben die Bikebauer ganz bewußt auf ihre ruhmreiche Vergangenheit zurückgegriffen: die 2016-er Bonneville T120 und T120 Black sollen eine Liebeserklärung an die Tradition von Triumph sein. Liebe zum Detail, Qualität und Veredlung in guter handwerklicher Tradition,  ergänzt durch solide Performance, sollen den Klassikercharakter der "Bonnies" untermauern.

Authentische Peashooter-Schalldämpfer sorgen für
den unverwechselbaren Sound eines britischen Twins.
Angetrieben werden sie vom neuen drehmomentoptimierten Bonneville-Motor mit 1200 cm³ mit schöne gestalteten Drosselklappenstutzen. Der Motor ist darauf ausgelegt, mehr Drehmoment schon bei niedrigeren Tourenzahlen, aber auch über den gesamten Drehzahlbereich hinweg zu liefern. Authentische Peashooter-Schalldämpfer sorgen für den unverwechselbaren Sound eines britischen Twins. Hinter dem stilvollen Äußeren des neuen 1200er-Motors verbirgt sich eine moderne Flüssigkeitskühlung, die so integriert wurde, dass sie die klassische Optik wenig stört aber gleichzeitig die Emissionswerte und die Kraftstoffeffizienz verbessert.

Beide Modelle verfügen über ein vollständig überarbeitetes Fahrgestell und eine neue Aufhängung für entspanntes Fahren.
Das wunderschön gefertigte Motorenprofil zitiert die wichtigsten traditionellen Design-Elemente der
legendären 1960er-Bonnevilles.
Das wunderschön gefertigte Motorenprofil zitiert die wichtigsten traditionellen Design-Elemente der legendären 1960er-Bonnevilles. Moderne Komponenten wurden möglichst diskret integriert, um die berühmte Silhouette des Motors zu bewahren. Auch in puncto Veredelung werden neue Maßstäbe gesetzt: Motorabdeckungen aus gebürstetem Aluminium mit eleganten Bronze-Details an der T120, sowie schwarze Motorabdeckungen und gefräste Aluminium-Details an der T120 Black.

Montag, 26. Oktober 2015

Marc Lagrange "Senza Parole": Neuer Bildband & Einzelausstellung des Meisters eleganter Aktfotografie

© Senza Parole by Marc Lagrange, published by teNeues, www.teneues.com. Tusk, Photo © 2015 Marc Lagrange.
All rights reserved.
© Senza Parole by Marc Lagrange, published by teNeues, www.teneues.com. Sirin, Photo © 2015 Marc Lagrange. All rights reserved.
© Senza Parole by Marc Lagrange, published by teNeues, www.teneues.com. Angels and Saints, Photo © 2015 Marc Lagrange. All rights reserved.

Nur mit Hingabe und beneidenswertem Können lässt sich eine Kunst wirklich beherrschen. Umso bemerkenswerter ist der Künstler, der sein Arbeitsfeld erweitert und sich über seinen so charakteristischen wie gefeierten Stil hinauswagt. Die meisten würden ein solches Risiko nicht einmal zu denken wagen. Doch der Belgier Marc Lagrange besitzt in Senza Parole die Kühnheit, diesen aufregenden Sprung zu machen und präsentiert ein breites Spektrum unverwechselbarer fotografischer Ansätze – von schonungslos direkten Aktstudien bis zu seinen typischerweise komplexeren und exotischen Kompositionen. Die Bewunderer Lagranges werden auch hier die märchenhafte Erotik und technische Perfektion finden, für die der Fotograf bekannt ist, doch darüber hinaus gleicht in diesem Buch kein Bild dem anderen. Dabei erkennt man in jeder Szene, wie perfekt jedes Detail arrangiert wurde.

Marc Lagranges Begeisterung für alles Skulpturale ließ ihn nach Kulissen suchen, die auf irgendeine Weise die bildhauerischen Künste verkörpern. Also reiste er für das vorliegende Werk ins italienische Pietrasanta. Wegen des feinen Marmors der Region, der schon zu Michelangelos Zeiten hoch geschätzt wurde, ist der Ort seit Langem ein Anziehungspunkt für Künstler. Im heimischen Antwerpen konnte Lagrange der Versuchung der ikonischen „Handelsbeurs“ nicht widerstehen, eines architektonischen Wunderwerks, wie es im Buche steht. Sein letzter Stopp hieß Paris, wo ein Künstlerloft voll barocker Dekadenz die perfekte Atmosphäre für ein von Fellini inspiriertes Shooting lieferte.

Der in Antwerpen ansässige Marc Lagrange hat sich mit opulenten und zeitlosen Szenerien einen Namen gemacht. In seiner Welt spielen Sinnlichkeit und Verführung die Hauptrollen. Das Verlangen fasziniert ihn mehr als dessen Erfüllung. Kein Wunder, dass seine magischen Aufnahmen von der Kritik gelobt und überall auf der Welt gesammelt und ausgestellt werden.

Vom 31. Oktober bis zum 23. November 2015 widmet sich die Einzelausstellung „Senza Parole“ in der Continuum Galerie in Königswinter dem neuen Werk Lagranges. Zur Vernisage am 31. Oktober wird Marc Lagrange persönlich anwesend sein und seinen neuesten Bildband signieren. Das Buch wird in der Galerie zu erwerben sein.
  

"Senza Parole"
Marc Lagrange
208 Seiten Hardcover,
Schutzumschlag
Format 28 x 35,5 cm
Verlag: teNeues
Preis: 79,90 € (z.B. bei Amazon)


Dienstag, 20. Oktober 2015

El Solitarios "Big Bad Wolf": Yard Built-Projekt von Yamaha geht neue Wege


 Das Yard Built-Programm von Yamaha jagt von einem Höhepunkt zum nächsten. Dazu beigetragen hat eine beindruckende Anzahl von Custom Bikes, die in Kooperation mit den weltweit besten Customizern entstanden ist. In diesem Sommer hat Yamaha die spanische Custom-Schmiede El Solitario mit ins Boot geholt, um die letzte Custom XJR im Jahr 2015 zu bauen, mit der das 25-jährige Jubiläum dieses Straßenmaschinenklassikers gefeiert werden soll. Das Ergebnis ist ein respekteinflößendes Rennmonster, das seinem Namen „Big Bad Wolf“ mehr als gerecht wird. Die Maschine wurde erstmalig im September auf dem Motorrad-Festival Glemseck 101 in Deutschland vorgestellt, wo sie sich im Achtelmeilenrennen dem Duell mit Titelverteidiger Lucky Cat Garage stellte und diesem eine empfindliche Niederlage zufügte.

Mit der „Big Bad Wolf“ von Solitario rundet Yamaha ein Jahr mit unglaublichen XJR Custom Bike-Kreationen ab und feiert damit gleichzeitig das Jubiläum dieser Ikone. Ein Jahr, in dem der dänische Customizer Wrenchmonkees die „Skullmonkee“, der portugiesische Customizer itroCkS!bikes die „CS-06 Dissident“ und die niederländische Custom-Schmiede Numbnut Motorcycles die „Botafogo N“ im klassischen Rennsportdesign präsentierte.


Trotz der kompletten Wandlung von der Straßenmaschine zum reinrassigen Rennmonster hat El Solitario jederzeit den Yard Built-Ethos im Auge behalten und mit der „Big Bad Wolf“ ein Bike ohne Schneid- oder Schweißarbeiten am Originalrahmen der Serienmaschine geschaffen. Der Umbau verdeutlicht in beeindruckender Weise, was man mit etwas Fantasie und einer XJR1300 realisieren kann.

„Wir sind alle sehr stolz auf die Zusammenarbeit mit El Solitario“, so der Kommentar von Yamaha Motor Europe-Produktmanager Shun Miyazawa. „Das Timing war absolut perfekt, denn sie waren bereit, von ihrem bisherigen Konstruktionsstil abzuweichen und neue Wege zu beschreiten. Mit dem Yard Built-Projekt wollten wir sie herausfordern, eine andere Seite von El Solitario zu zeigen und zu beweisen, wozu sie in der Lage sind. Und das Resultat ist mehr als beeindruckend! Ohne den Originalrahmen der XJR durch Schneid- oder Schweißarbeiten zu verändern, haben sie bewiesen, dass dieses Bike nach wie vor eine exzellente Basis für Custom-Umbauten ist, ganz gleich in welche Richtung der Umbau geht. Wir haben in diesem Jahr zahlreiche erstaunliche Umbauten gesehen, die alle ein unterschiedliches Bild der XJR präsentierten, und mit dem Custom Bike von El Solitario wird die XJR einmal mehr neu interpretiert. Der Detailreichtum ist fantastisch, und wir sind Stolz auf unsere Zusammenarbeit, da wir so nicht nur ein neues Gesicht der XLR zeigen können, sondern auch El Solitario sich von einer neuen Seite präsentieren kann.“

So sieht es auch David Loner von El Solitario und meint: „El Solitario hat keine Erfahrung mit Vierzylindermaschinen, daher sahen wir uns zunächst vor einer Mammutaufgabe. Über mehrere Monate stellten wir uns immer wieder die gleiche Frage: Wie können wir etwas ganz Besonderes schaffen? Wir mussten praktisch bei Null anfangen. Was uns die meisten Sorgen bereitete, waren die Aspekte Leistung und Technologie! Beide Aspekte waren für uns unbekannt und kostspielig zugleich. Plötzlich schlug unsere ursprüngliche Skepsis in Neugier um, und wir gingen die Herausforderung an. Wir sind alle Motorrad-Vollblutdesigner, keine Ingenieure. Mit unzähligen Stunden Forschung und der Unterstützung unserer Freunde konnten wir die besten Partner in der Welt der schnellen Bikes für uns gewinnen, und wiederum mit Hilfe unserer Freunde gelang es uns schließlich, eines der atemberaubendsten Muscle Bikes der letzten Jahre auf die Beine zu stellen.“

Entscheidend für den Erfolg des Umbauprojekts war die Zusammenarbeit mit Mauro Abbadini von Classic Co. als Technischem Direktor. Er brachte das Vertrauen und Know-how eines erfahrenen Rennfahrers und Siegers unzähliger Rennen in das Projekt mit ein. Und nicht zuletzt seien die zahlreichen Experten aus der Rennindustrie genannt, die alle darauf brannten, mit El Solitario zusammenzuarbeiten.

Das Endergebnis, die „Big Bad Wolf“, kurz BBW, ist eine Maschine, an der mit Ausnahme des Rahmens, des Tanks, des Lenkers und des Rücklichts alles Custom Made ist, wobei das Leergewicht auf lediglich 183 kg reduziert wurde.

Der Motor wurde neu konstruiert, und die Zylinderköpfe wurden vorgebohrt und geflutet. Der Ansaugkanaldurchfluss wurde um 50 erhöht. Die Verdichtung wurde von 9,7:1 (ab Werk) auf 10,7:1 gesteigert. Die Brennräume wurden umgeformt und die Quetschflächen vergrößert. Die Pleuelstangen wurden mit Titanschrauben verstärkt, und die Kurbelwelle wurde neu ausgewuchtet. Die gesamt Elektronik wurde entfernt, und es wurden hochwertige Lectron 42-Vergaser hinzugefügt. Diese wurden speziell für die BBW auf dem Strömungsprüfstand von Lectron Fuel Systems entwickelt, sodass sie bei Auslieferung sofort einsatzbereit waren. Es wurde eine programmierbare Zündung von Dynatek installiert. Alle Arbeiten führten zu einer Leistungssteigerung auf148 PS am Hinterrad.

Classic Co. fertigte anschließend ein Heck aus Kohlefaser, die Motordruckkolben und den Motorspoiler sowie die gesamten Aluminiumhalterungen für die erforderlichen Modifikationen an. Der britische Hersteller Dymag entwickelte Kohlefaserräder speziell für die BBW, die aber auch auf die werksmäßige XJR1300 passen. Acke Rising von ISR in Schweden führte anhand der Konstruktionspläne von El Solitario einen Großteil der maschinellen Bearbeitung durch und fertigte so die speziellen Gabelbrücken, Scheibenrotoren sowie die unglaublichen Hinterrad-Bremssattelhalterungen an. Handregler von ISR wurden zusammen mit ISR-Sechskolben-Vorderradbremssätteln und ISR-Vierkolben-Hinterradbremsätteln hinzugefügt.

K-Tech Suspension entwickelte gemeinsam mit Novatech die beeindruckende Gabel sowie die hinteren Stoßdämpfer. Der Titanauspuff stammt von Asahina Racing aus Japan und passt nicht nur auf die BBW, sondern auch auf die werksmäßige XJR1300. Moto GP-Ölkühlerlieferant Taleo Racing aus Madrid fertigte den speziellen halbrunden Ölkühler, und EMD aus Frankreich stellte die Prototyp-Motor-Aluminiumverkleidungen her, die in Kürze bei El Solitario als Gussversion für die werksmäßige XJR1300 erhältlich sein werden.

Ein spezieller Tankverschluss von TWM veredelt den Tank, und eine beeindruckende Aluminiumschwinge von Over Racing aus Japan rundet das Heck mit attraktiven Anbauteilen ab. Die BBW wurde mit der Motogadget M-Unit verdrahtet und ist mit der Motogadget M-Lock zum Ein- und Ausschalten der Maschine ausgestattet. Von Corona kommt die supercoole Schnellschaltanlage, und PIAA lieferte die extrem hellen Scheinwerfer.

Mit Michelin-Straßen-, Slick- und Regenreifen verliert die BBW zu keiner Zeit die Bodenhaftung. Damit ist maximaler Spaß bei allen Wetterbedingungen garantiert. Und zu guter Letzt muss unbedingt auch die wunderschöne individuelle Grafikgestaltung und Lackierung des Londoner Künstlers Death Spray Custom erwähnt werden.

Montag, 19. Oktober 2015

Sonderausstellung im Technik Museum Speyer: „Very British – Royals, Mini, Teatime und Co.“

Neue Sonderausstellung über britische Fahrzeuge vom 31. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 im Technik Museum Speyer
Baked Beans zum Frühstück und Fish & Chips am Abend. Sie verehren die königliche Familie, tragen gerne Hüte, spielen Croquet oder Tennis, lieben schwarzen Humor à la Monthy Python und brachten Kultbands wie „The Beatles“ und „Queen“ hervor. Ob klassisches Karomuster oder schrille Mode von Vivienne Westwood, ob Teatime oder Corgie – dies alles ist „Very British“.

Im Mai 2015 erblickte Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana das Licht der Welt, einen Monat später stattete Queen Elisabeth II. Deutschland einen Besuch ab. Großbritannien ist in aller Munde. Doch neben den Royals, den Beatles, oder dem Teegebäck Scones können die Briten mit einer ganzen Reihe traditionsreicher Fahrzeugmarken aufwarten. Aston Martin, Bentley, Jaguar,  Mini, Morgan, Norton oder Rolls Royce sind auch „Very British“.

Das Technik Museum Speyer gewährt mit der neuen Sonderausstellung „Very British – Royals, Mini, Teatime und Co.“, ab dem 31. Oktober 2015 einen kleinen Einblick in die motorisierte Welt der Briten. Zu sehen ist unter anderem ein Bentley 4,5 Liter aus dem Jahr 1929. Von diesem Modell wurden nur 669 Exemplare hergestellt. In dem in Speyer ausgestellten Fahrzeug fuhr unter anderem König Eduard VIII, der 1936 für 10 Monate König von Großbritannien war. Ausgestellt ist auch eine Norton Manx, Baujahr 1951. Mit Hilfe zahlreicher Rennsiege wurde die Marke Norton weltbekannt. Die Manx gewann in den 50er Jahren fast jedes bedeutende Straßenrennen, unter anderem auch die Isle of Man TT, eines der gefährlichsten und umstrittensten Motorradrennen der Welt. Die Norton Manx gehört heute zu den teuersten Motorrad Oldtimern im europäischen Angebot.

Der Mini war ein revolutionärer und origineller Kleinwagen, der von Sir Alex Issigonis für die British Motor Corporation (BMC) entworfen wurde. Die Besonderheit der Mini-Konstruktion bestand in erster Linie im Quereinbau des Frontmotors, dessen Getriebe unterhalb des Motors angeflanscht war und mit dem Motorblock eine Einheit bildet. Der ausgestellte Mini Cooper MK II aus dem Jahr 1994 war schon bei diversen Rallye-Meisterschaften im Einsatz. Ein seltenes Ausstellungsstück ist der Morgan Threewheeler Super Sport aus dem Jahr 1935. Angetrieben wird das Fahrzeug mit dem Dreirad-Fahrgestell durch einen modifizierten V2-Zylinder Motorradmotor mit Wasserkühlung und 1.000ccm Hubraum. Natürlich sind auch ein roter Bristol Londonbus und Fahrzeuge der Marken Rolls Royce, Jaguar und Aston Martin vertreten. Die passende Dekoration, unter anderem mit original historischer Kleidung und Accessoires aus England, rundet das Bild der Ausstellung ab.

Die Sonderausstellung „Very British – Royals, Mini, Teatime und Co.“ ist vom 31. Oktober 2015 bis 30. Juni 2016 täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Raumfahrthalle des Technik Museum Speyer zu sehen. Weitere Informationen: www.technik-museum.de/very-british.