Freitag, 29. August 2014

Buchtipp: The Art of Pin-up

Wonder Woman: Für ein Titelbild von Esquire versah Alberto Vargas den Gazeschleier dieser fliegenden Dame mit der Kokarde der US-Luftwaffe, 1943 © the Max Vargas Collection

Art Frahm
Seit der TASCHEN-Verlag 1996 "The Great American Pin-up" herausbrachte, hat diese uramerikanische Kunstform international stark an Reputation gewonnen. Hatten die leicht geschürzten Mädchen, die ursprünglich als Kalendergirls und Seelentrost die Spinde von Soldaten und Arbeitern zierten, damals lediglich das Interesse einiger fanatischer Sammler gefunden, so haben sie es mittlerweile in die angesehensten Museen der Welt geschafft. Bilder von Größen der Pin-up-Kunst wie Alberto Vargas, George Petty oder Gil Elvgren, die 1996 noch für 2.000 Dollar zu haben waren, kosten heute 200.000 Dollar und mehr.

Der umtriebige Kunstbuch-Verlag bringt nun mit dem Kompendium "The Art of Pin-up" eine opulente Hommage an die schlüpfrigen Bilder im XL-Format (29 x 39,5 cm, 546 Seiten) heraus.

Die meisten Originale wurden für den Prachtband neu fotografiert, so dass die Wiedergabequalität der Gemälde, Pastelle und Skizzen optimal ist. 10 der wichtigsten Pin-up-Künstler werden in ausführlichen Porträts vorgestellt. Jedes Kapitel dokumentiert den kreativen Prozess mit historischen Dokumenten: Fotos der Models, die als Vorlagen dienten, zeitgenössischen Drucken etc. Am Anfang eines jeden Kapitels ist eine Reproduktion eines Original-Kalender- oder Zeitschriftencovers des jeweiligen Künstlers eingeklebt.

Zoe Mozert malt Jane Russell für das Filmposter von "The Outlaw"


The Art of Pin-up
Dian Hanson, Sarahjane Blum, Louis Meisel
Mehrsprachige Ausgabe:
Deutsch, Englisch, Französisch
Hardcover, 29 x 39,5 cm, 546 Seiten
€ 150 (kaufen bei Amazon)
ISBN 978-3-8365-3570-0

Sonntag, 24. August 2014

Feinschmuck Zippo Skull: Ex-Zippo-Sammler konnte nicht widerstehen

Eigendlich habe ich ja bereits vor vielen Jahren aufgehört Zippos zu sammeln. Meine Sammlung hatte ich radikal von fast 400 Feuerzeugen auf ca. 80 besondere Stück reduziert. Doch nun konnte ich nicht widerstehen und bin ein klein wenig rückfällig geworden. Das sehr gelungen patinierte Skull-Zippo von den lässigen Feinschmuck-Leuten vom Bodensee findet nun noch ein Plätzchen in meiner Zippo-Vitrine.
Mehr von Feinschmuck: www.feinschmuck.de

Feinschmuck Zippo, patiniert mit aufgelötetem Totenkopf



Mittwoch, 20. August 2014

Tourist Trophy: BMW präsentiert Historie und Gegenwart auf der Isle of Man

Schorsch Meier mit einer BMW 255 auf der Senior Tourist Trophy TT 1939, Fotos: BMW Group
Zweimal im Jahr wird die Isle of Man, eine kleine Insel in der Irischen See, zum Anziehungspunkt für Motorradfans aus aller Welt. Seit 1907 findet dort die Tourist Trophy, das älteste und härteste Motorradrennen der Welt, statt. 14 Tage lang gibt es zunächst im Mai/Juni auf dem beschaulichen Eiland nur ein Thema: The Races auf dem Snaefell Mountain Course. Das zweite Treffen findet traditionell im August statt, wenn es bei der Classic TT (Tourist Trophy) vielleicht nicht ganz so rasant, aber nicht weniger enthusiastisch zugeht. Start und Ziel liegen in Douglas.

Wohl nirgends auf der Welt betrachtet eine Bevölkerung eine Sportveranstaltung so als ihre ureigene Angelegenheit und heißt alle Besucher herzlich willkommen. Georg Meier zum Beispiel dürfte in Deutschland nur den Motorrad-Experten bekannt sein – auf der Isle of Man kennt ihn jeder, dort ist er noch heute eine Legende. Denn jener „Schorsch“ Meier gewann vor 75 Jahren auf einer BMW Kompressormaschine als erster Nicht-Brite die Senior Tourist Trophy.

BMW 255 auf der Senior Tourist Trophy TT 1939
In diesem Jahr läuft die Classic TT vom 20. bis zum 29. August 2014. Und die BMW Group Classic präsentiert sich vor Ort mit einem großen Truck, einem Zelt, einer Ausstellung klassischer sowie aktueller Motorräder der Marke BMW und nimmt mit drei Maschinen an der legendären Lap of Honour teil. Dabei wird Wolfgang Meier, der Neffe von Georg Meier, auf einer Kompressor BMW 255 über den Kurs gehen – jener Maschine, mit der sein Onkel vor 75 Jahren triumphierte. Auf der Lap of Honour werden außerdem noch eine BMW R 5 SS aus dem Jahr 1937 und eine BMW R 51 aus dem Jahr 1939 zu sehen sein.

Die BMW Group Classic präsentiert auf ihrer Ausstellungsfläche hinter dem Grandstand Modelle der Vor- und Nachkriegs-Ära: darunter eine BMW R 63 aus dem Jahr 1929, die erste 750 Kubikzentimeter Maschine von BMW, eine BMW R 5 aus dem Jahr 1936, eine BMW R 67 aus dem Jahr 1951 sowie eine BMW RS 54 aus dem Jahr 1954, die als Rennmaschine für Privatfahrer konzipiert und 200 km/h schnell war.

Der Auftritt von BMW beschränkt sich allerdings nicht auf die Historie des Unternehmens. Schließlich schreibt auch die Gegenwart außergewöhnliche Erfolgsgeschichten. Anfang Juni 2014 gewann der Nordire Michael Dunlop auf einer BMW S 1000 RR – 75 Jahre nach Georg Meier – wieder die Senior TT auf der Isle of Man. Mit diesem Modell, das ebenfalls während der Classic TT Tage gezeigt wird, hatte Dunlop zuvor schon das Superbike- und das Superstock-Rennen auf der Isle of Man gewonnen und damit einen historischen Triple-Erfolg gefeiert.

Donnerstag, 14. August 2014

Top Hatter's Top Shop: The Listener, Frankfurt am Main




Mit The Listener öffnet vor einem Jahr in der Stephanstraße 1-5 in Frankfurt ein attraktives Store-Konzept. Auf über 500 Quadratmetern präsentiert The Listener individuelle Damen- und Herren-Kollektionen in einer exklusiven Auswahl. Das Portfolio wird durch Qualität, Zeitlosigkeit und Individualität bestimmt. Im Zentrum stehen authentische Jeans-Konzept mit Geschichte, aktuelle Must-have-Brands, sowie Newcomer, die Denim auf interessante und ehrliche Weise präsentieren und Fashion-Tendenzen Zeitlosigkeit verleihen. Exklusive Nischen-Produkte für Damen und Herren sowie coole Casual Brands mit hohem Anspruch an Design und Fertigung komplettieren das Angebot. Die individuelle Produktauswahl und umfassende Serviceleistungen wie individuelle Kaufberatung oder Denim-Repair-Service setzen Standards und spielen auf internationalem Niveau.
Hinter The Listener stehen Hakan Temür und Ardi Goldman. Hakan Temür arbeitet seit vielen Jahren in der Textilbranche und gründete im Jahr 2000 die Distributions-Agentur Brandpool. Immobilienentwickler Ardi Goldman realisiert seit Jahrzehnten ungewöhnliche, kreative Konzepte und Projekte mit Tiefgang. Mit The Listener ließen die beiden Macher eine gemeinsame Herzensangelegenheit Realität werden. Ein Store, der ihren Geschmack, ihr Netzwerk und ihre Lebensphilosophie reflektiert – ein Treffpunkt besonderer Menschen der Stadt.

The Listener
Stephanstraße 3
60313 Frankfurt am Main
Tel.: 069-2100 8000
www.thelistener.de

 






Alle Fotos: Frank Schulte

Dienstag, 12. August 2014

Jaguar enthüllt den "neuen" Lightweight E-TYPE



Eine automobile Legende ist wiedergeboren: Am kommenden Donnerstag enthüllt Jaguar zur Eröffnung des weltberühmten Concours d'Elegance von Pebble Beach (Kalifornien) den Prototypen einer Serie von sechs Nachbauten des 1963 in nur zwölf Exemplaren gebauten E-TYPE Lightweight. Der unter Ägide des neu gegründeten Geschäftszweiges Jaguar Land Rover Special Operations entstandene Neubau ist das Werk hochqualifizierter Spezialisten. Weitgehend in Handarbeit bauten sie in einer komplett neuen Werkstatt am historischen Jaguar Stammsitz Brown Lane (Coventry) das Modell nach Originalplänen neu auf. Mit den noch folgenden sechs Kundenfahrzeugen schließt Jaguar einen "missing link" in seiner Modellgeschichte - die fehlenden sechs Fahrzeuge eines eigentlich auf 18 Einheiten angedachten "Special GT E-TYPE"  mit Aluminium-Monocoque und -Karosserie.
Die von einem 340 PS starken 3,8-Liter-Sechszylindermotor angetriebenen Neukreationen werden als zeitgenössische Rennwagen an Kunden verkauft und so bei historischen Motorsportveranstaltungen unter FIA-Patronat startberechtigt sein.

Montag, 4. August 2014

Tridays Musikprojekt: Let's do it for the Ride

Tridays Mastermind Uli Brée hat ein neues Projekt realisiert, ein Gemeinschaftsprojekt mit Persönlichkeiten aus der Motorrad- und Filmszene. Singer-Songwriter und TRIUMPH-Fan Jimmy Cornett schrieb und komponierte den Song dazu. Herausgekommen sind zwei hübsche Musik-Clips, die das Lebensgefühl und die Leidenschaft am Motorradfahren wider spiegeln.


Dank der langen Winter in Österreich sprudeln bei Tridays Mastermind Uli Brée immer wieder neue Ideen. Die Idee zu diesem Musikprojekt entstand Anfang 2014. Es sollte ein Motorrad-Clip sein, der das Lebensgefühl vermittelt, das viele mit dem Motorradfahren verbinden – leidenschaftlich, locker und lässig. Singer-Songwriter und TRIUMPH-Fan, Jimmy Cornett, hat den passenden Song dazu geschrieben.
Ende Mai wurde das Gemeinschaftsprojekt auf Sardinien dann in Tat umgesetzt: Namhafte Persönlichkeiten aus Motorrad- und Filmszene sowie zweiradbegeisterte Enthusiasten kamen zusammen und produzierten gleich zwei Musik-Clips, einen für die Frauen und einen für die Männer.
Ihre Weltpremiere hatten die beiden Musik-Clips bei den diesjährigen Tridays, als Jimmy Cornett mit seiner Band „The Deadmen“ den Song live präsentierte. Die harten aber auch ereignisreichen Wochen vor der Präsentation haben sich schließlich gelohnt, die Musik-Clips wurden von den Tridays-Zuschauern mit enthusiastischem Beifall gefeiert. 

Die Musik-Clips im Einzelnen:
 
Let’s do it for the ride – men

Let’s do it for the ride – women

Donnerstag, 24. Juli 2014

Sonderausstellung „Elvis’ BMW 507: lost & found“ im BMW Museum

Ein Mythos kommt nach München. Vom 24. Juli bis 10. August zeigt das BMW Museum die Sonderausstellung „Elvis’ BMW 507: lost & found“.
Sonderausstellung "Elvis' BMW 507: lost & found" im BMW Museum. Fotos BMW
Der Kultsportwagen kommt zur Restaurierung nach München


Besucher können den Sportwagen des King of Rock in seinem aktuellen Zustand erleben. Das BMW Museum erzählt die Geschichte dieses Kultfahrzeugs, um das sich viele Mythen ranken. Im Anschluss an die Ausstellung wird das Auto von Experten der BMW Group Classic restauriert.

Automobil-Fans bekommen nicht oft die Gelegenheit, einen BMW 507 zu bewundern. Das Auto besitzt Seltenheitswert, denn zwischen 1955 und 1959 wurden nur 254 Exemplare gefertigt. Das Modell gilt seit jeher als Luxus- und Statussymbol. Stars aus Film und Musik zählen zu den Käufern des Zweisitzers, darunter Ursula Andress, Alain Delon, Toni Sailer und eben Elvis Presley. Der Rock’n’Roll-Star fuhr während seiner Zeit als GI in Deutschland einen weißen BMW 507. Der BMW 507 wurde erstmals 1955 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentiert, bereits zwei Jahre später, im Jahre 1957, wurde Elvis‘ Roadster auf der Messe am Main vorgestellt. Anschließend fuhr Hans Stuck damit einige Bergrennen, die er allesamt gewann. Für Elvis baute BMW jedoch einen alltagstauglichen Leichtmetall-V8-Motor in den ehemaligen Rennwagen ein – mit für die 50er-Jahre gewaltigen 150 PS.

Nach fast 60 Jahren kehrt Elvis’ Roadster jetzt an den Ort seiner Produktion zurück. Im BMW Classic Center ist dieses Kultauto in den besten Händen. Die Experten dort besitzen jahrzehntelange Erfahrung in der Restaurierung von Oldtimern. „So ein Projekt realisieren zu können ist der Traum eines jeden Fahrzeugrestaurateurs. Alleine dass der BMW 507 des King of Rock´n Roll den Weg in das BMW Museum findet, ist schon bemerkenswert. Diesen Oldtimer dann auch noch bei uns restaurieren zu können, ist eine ganz besondere Aufgabe für uns.“, sagt Ulrich Knieps, Leiter der BMW Group Classic.

Die Sonderausstellung „Elvis’ BMW 507: lost & found“ läuft vom 24. Juli bis 10. August im BMW Museum.

Weitere Informationen unter: www.bmw-museum.de