Montag, 2. Mai 2011

Historisches Fahrerlager Nürburgring feierlich wiedereröffnet


Nach rund einem halben Jahr intensiver Restaurierungsarbeiten wurde am 30. April 2011 das Historische Fahrerlager am Nürburgring feierlich wiedereröffnet.


Zusammen mit den Rennfahrerlegenden Hans Herrmann und Erich Zakowski durchschnitten Kai Richter und Jörg Lindner von der Nürburgring Automotive GmbH bei bestem Frühlingswetter das rote Band und machten die Wiedereröffnung damit offiziell.

Es geht nicht einfach darum, auf den Zug der Geschichte zu springen, man muss auch wissen, wohin die Reise geht, zitierte Kai Richter, Generalbevollmächtigter der Nürburgring Automotive GmbH, die ehemalige EU-Kommissarin Edith Cresson, in seiner Eröffnungsrede. Und fügte hinzu:
„Wir haben diesem Zug einen angemessenen Bahnhof gebaut und damit auch ein Zeichen gesetzt, dass historischer Motorsport auch in Zukunft eine Hauptrolle am Nürburgring spielen wird.“

Die Besucher des Eröffnungswochenendes konnten sich nur an einer wahren Armada der spektakulärsten Rennwagen aus über 100 Jahren Motorsportgeschichte, sondern auch an dem großes Rahmenprogramm rund um den Spaß an historischen Fahrzeugen erfreuen.

Prominente Fahrerlegenden wie Striezel Stuck oder Hubert Hahne waren ebenso dabei, wie legendäre Rennwagen, die auf dem Nürburgring Geschichte schrieben.

Das Historische Fahrerlager ist das älteste heute noch unverändert existierende Boxengeviert an einer Rennstrecke. Weltweit, einzigartig, authentisch, geschichtsträchtig.

Im Jahr 1927 zur Eröffnung des Nürburgrings fertiggestellt ist die Anordnung von mehr als 50 Fahrzeugboxen in rechtwinkliger Ausrichtung zum Synonym für eine Paddock-Anlage geworden. Bis ins Jahr 1983 wurde das „alte Fahrerlager“ aktiv in Renngeschehen genutzt. Ein neues Grand-Prix-Fahrerlager an der für mehr Sicherheit umgebauten Grand-Prix-Strecke löste das Paddock ab.

Weitere Informationen unter: www.nuerburgring.de

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