Samstag, 21. Mai 2011

Buchtipp "Jeep": Das Original – seit 70 Jahren


Vielleicht nicht gerade Sprachverwirrung, aber doch eine muntere Sprachenvielfalt herrscht, wenn es um Autos geht, die keinen Landstrich scheuen: Geländewagen, SUV, 4x4… Früher war das viel einfacher: Da gab es ein einziges Fabrikat und das hieß Jeep.

„Jeep“ – so heißt das Urbild aller vierradgetriebenen Geländefahrzeuge und so heißt auch das Buch aus dem Delius Klasing Verlag, in dem Jürgen Zöllter (Auswahl der Texte) und Markus Bolsinger (Fotos) das „Original – seit 70 Jahren“ (Untertitel) vorstellen und feiern. 1941 kam er sozusagen zur Welt, der Willys Jeep. Tausendsassa der US-Armee, unverwüstbares Vehikel, überall verwendbar und unverwechselbar in seiner robusten Beschaffenheit. Karriere gemacht hat der Jeep dann aber vor allem im Zivilbereich.

Er hat dabei mancherlei Gestalt angenommen und sich immer mal wieder einen anderen Namen zugelegt. Gibt sich als „Compass“ elegant und als „Wrangler“ sportlich, zeigt sich stämmig als „Patriot“ oder nobel als „Cherokee“ und hat dabei doch nichts von jener Trutzigkeit verloren, die noch das komfortabelste Modell als einen echten Jeep ausweist. Die ganze Familiengeschichte samt Stammbaum und Varianten führt dieses Buch auf, bietet Wissen mit historischem Tiefgang und voller Kenntnis für die Technik und das Design.

Auch auch andere Jeep-Spezialisten kommen im Buch zu Wort. Zum Beispiel Anne Philippi, die über das Verhältnis des Jeeps zu Jack London – zwei seelenverwandte Ikonen Amerikas – nachdenkt. Oder Nicole Hille-Priebe, die fragt, wie sich der Jeep (dieser Yankee) mit dem italienischen Ambiente Turins verträgt.

Großformatige Fotos, die Markus Bolsinger und einige seiner Kollegen rund um den Globus gemacht haben, zeigen den Jeep in allen Straßen- und Offroadlagen, aufgenommen vor mal prächtiger, mal maroder Kulisse.

„Jeep“ Das Original - seit 70 Jahren

156 Seiten, 129 Farbfotos, 6 S/W-Fotos
Format 27,5 x 29,5 cm
gebunden mit Schutzumschlag
Delius Klasing Verlag
ISBN 978-3-7688-3277-9
49,90 Euro

Mittwoch, 4. Mai 2011

Top Hatter's Photo of the Day

Heavy Metal by Indian Motorcycle

Montag, 2. Mai 2011

Historisches Fahrerlager Nürburgring feierlich wiedereröffnet


Nach rund einem halben Jahr intensiver Restaurierungsarbeiten wurde am 30. April 2011 das Historische Fahrerlager am Nürburgring feierlich wiedereröffnet.


Zusammen mit den Rennfahrerlegenden Hans Herrmann und Erich Zakowski durchschnitten Kai Richter und Jörg Lindner von der Nürburgring Automotive GmbH bei bestem Frühlingswetter das rote Band und machten die Wiedereröffnung damit offiziell.

Es geht nicht einfach darum, auf den Zug der Geschichte zu springen, man muss auch wissen, wohin die Reise geht, zitierte Kai Richter, Generalbevollmächtigter der Nürburgring Automotive GmbH, die ehemalige EU-Kommissarin Edith Cresson, in seiner Eröffnungsrede. Und fügte hinzu:
„Wir haben diesem Zug einen angemessenen Bahnhof gebaut und damit auch ein Zeichen gesetzt, dass historischer Motorsport auch in Zukunft eine Hauptrolle am Nürburgring spielen wird.“

Die Besucher des Eröffnungswochenendes konnten sich nur an einer wahren Armada der spektakulärsten Rennwagen aus über 100 Jahren Motorsportgeschichte, sondern auch an dem großes Rahmenprogramm rund um den Spaß an historischen Fahrzeugen erfreuen.

Prominente Fahrerlegenden wie Striezel Stuck oder Hubert Hahne waren ebenso dabei, wie legendäre Rennwagen, die auf dem Nürburgring Geschichte schrieben.

Das Historische Fahrerlager ist das älteste heute noch unverändert existierende Boxengeviert an einer Rennstrecke. Weltweit, einzigartig, authentisch, geschichtsträchtig.

Im Jahr 1927 zur Eröffnung des Nürburgrings fertiggestellt ist die Anordnung von mehr als 50 Fahrzeugboxen in rechtwinkliger Ausrichtung zum Synonym für eine Paddock-Anlage geworden. Bis ins Jahr 1983 wurde das „alte Fahrerlager“ aktiv in Renngeschehen genutzt. Ein neues Grand-Prix-Fahrerlager an der für mehr Sicherheit umgebauten Grand-Prix-Strecke löste das Paddock ab.

Weitere Informationen unter: www.nuerburgring.de