Dienstag, 14. Juni 2011

Austellung: Fetisch Auto. Ich fahre, also bin ich.

 Museum Tinguely, Basel: 8. Juni – 9. Oktober 2011

Arnold Odermatt, Wolfenschiessen, 1964 © Urs Odermatt, Windisch
Mel Ramos, Kar Kween, 1964
© 2011 Pro Litteris, Zürich Foto: Lee Stalsworth
Das Automobil ist das wichtigste Kulturgut des 20. Jahrhunderts und spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung nicht nur in der westlichen Welt. Es ist technisches Gerät und Werkzeug zur Fortbewegung, bietet das höchstentwickelte und am weitesten verbreitete Interface für Mensch- Maschine-Interaktion − es ist gleichzeitig aber auch Bedeutungsträger, individualisiertes Wohnzimmer, Medium für kleine und grosse Fluchten, Mittel zur Distanzierung und persönlichen Profilierung. Der Sog der Geschwindigkeit sowie ein neues Raum und Zeitgefühl war für die (Stadt-) Wahrnehmung und den Rhythmus des modernen Lebens am Anfang des 20. Jahrhunderts prägend. Er ist genuin mit dem Blick durch die Windschutzscheibe verbunden und fährt als filmischer Blick auf die Realität bis heute mit. Die Ausstellung „Fetisch Auto“ zeigt dieses weite Panorama von durch das Automobil inspirierter Kunst mit rund 160 Kunstwerken von 80 Künstlern, u.a. von Giacomo Balla, Robert Frank, Jean Tinguely, Andy Warhol, Gerhard Richter, Chris Burden, Damián Ortega, Richard Prince oder Superflex.
Jacques-Henri Lartigue, Grand Prix de l'AAF, 1912
Donation Jacques Henri Lartigue © Ministère de la Culture - France / AAJHL, Foto: Jacques Lartigue
Jim Clark Baumann, Grosser Preis von England, 1963
© 2011 Museum Tinguely, Courtesy of the Artist













Museum Tinguely
Paul Sacher-Anlage 2
CH-4002 Basel
Telefon + 41 61 681 93 20
Öffnungszeiten:
Dienstag – Sonntag 11 bis 18 Uhr
(Montag geschlossen)
www.tinguely.ch

Samstag, 4. Juni 2011

Top-Hatter Zitat: Wahre Worte

“Wir sollten nicht den Tod fürchten, sondern das schlechte Leben.” Robert Pfaller (Philosoph)

Buchtipp:
Robert Pfaller
Wofür es sich zu leben lohnt: Elemente materialistischer Philosophie
S. Fischer Verlag, 19,95 Euro