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| Sir David Stirling, Gründer der legendären britischen Eliteinheit SAS, trug selbst in der nordafrikanischen Wüste seinen Dufflecoat |
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| Der original "Monty" Dufflecoat von Gloverall |
Den Ursprung dieses Kleidungsstückes mit der britischen Anmutung liegt jedoch lange zurück im belgischen Flandern. Die ersten Männer, die den Mantel aus dem dicht gewebten, groben Wollstoff, der in der Stadt Duffel hergestellt wurde, nutzen, waren belgische Fischer, die in den schweren und warmen Stoff gehüllt, den kalten Winden und Fluten der Nordsee trotzten.
Ende des neunzehnten Jahrhunderts entdeckte die britische Royal Navy den praktischen Mantel für ihre Offiziere und Matrosen. Der weite, gerade Schnitt bot auch mit darunter getragener warmer Kleidung ausreichend Bewegungsfreiraum für die Tätigkeiten an Bord der Schiffe. Unter der großen Kapuze war Platz für warme Wollmützen oder Südwester. Eines der augenfälligsten Charakteristiken des Dufflecoats sind aber die Knebelverschlüsse aus Holz oder Horn, die auch mit dicken Handschuhen bequem zu Öffnen und Schließen waren. Zwei große aufgesetzte Taschen rundeten den Wetterschutz des Mantels ab.
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| Britischer U-Boot-Fahrer im 1. Weltkrieg |
Besonders Studenten in England und Frankreich fanden in den 1950-er und 1960-er Jahren Gefallen an den praktischen und günstigen Jacken aus Armeebeständen. Während in Europa linksintellektuelle Kreise den Dufflecoat als eines ihrer Markenzeichen des Anti-Establishments ansahen, fanden im Nordosten der USA eher elitäre Ivy Leage Studenten Gefallen an dem Look des Dufflecoats.
Heute erlebt der Dufflecoat eine wahre Renaissance. Modedesigner wie Tommy Hilfiger haben den Mantel im aktuellen Preppy-Style in ihre Kollektionen aufgenommen.
Für Freunde traditioneller Dufflecoats bietet die britische Firma Gloverall nun seit über 60 Jahren den Mantel als zeitlosen Klassiker an.











