Montag, 20. Februar 2012

Vor 50 Jahren: John Glenn - Amerikas erster Mann im Orbit

Nach getaner Arbeit: Astronaut John Glenn ganz cool an Bord des Zerstörers USS Noa, nachdem er aus dem Atlantik gefischt wurde, wo er mit seiner Kapsel am Ende des historischen Mercury-Fluges gelandet war. Fotos: NASA

Mühsamer Einstieg in die "Friendship 7" Kapsel
Am 20. Februar 1962 startete der ehemalige Kampfflieger und Testpilot John Glenn (geboren 1921) von Cape Canaveral in Florida in der Mercury-Kapsel „Friendship 7“ ins All. Eingezwängt in dieser kleinen "Blechdose" umkreiste er als erster US-Amerikaner drei Mal die Erde. Die gesamte Mission dauerte vier Stunden, 55 Minuten und 23 Sekunden.
Mit diesem erfolgreichen Flug holten die Amerikaner beim Wettlauf ins All den Vorsprung auf, den die Sowjets bis dahin hatten: denn bereits am 12. April 1961 umrundete Juri Gagarin mit dem Raumschiff Wostok 1 in 106 Minuten einmal die Erde.
Erst 36 Jahre nach seiner Erdumrundung flog Glenn erneut ins All. Vom 29. Oktober bis 7. November 1998 war er im Rahmen der Space-Shuttle-Mission STS-95 mit der Raumfähre Discovery erneut im Weltraum und umkreiste die Erde nun 134 mal. Dabei sollte untersucht werden, wie sich die Schwerelosigkeit auf alte Menschen auswirkt. Mit 77 Jahren hält der heute 90-Jährige damit den Rekord als ältester Raumfahrer im Orbit.

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