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Margaret Bourke-White in Air Force Uniform mit Offizieren des 8. Air Force Bomber Kommandos vor einem B-17-Bomber, Südengland September 1942 (Staffelkommandant Colonel Frank Armstrong (li) und Captain Gene Raymond); Howard Greenberg Gallery, New York © Time & Life / Getty Images |
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Russischer Arbeiter auf dem Generatorengehäuse des Dnjeprostroj-Wasserkraftwerks, Sowjetunion Saporischschja (heute Ukraine), ca. 1930 Margaret Bourke White / Masters by Getty Images © Time & Life / Getty Images |
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Reverend Spiegelhoff aus Milwaukee bei der Messe für amerikanische Soldaten im Kölner Dom, April 1945; Syracuse University Library Collection, New York © Time & Life / Getty Images |
Im Martin-Gropius-Bau in Berlin sind bis zum 14. April 2013 Fotos der US-Pressefotografin Margaret Bourke-White (1904-1971) zu sehen, die als eine der ersten Fotojournalistinnen in der Geschichte der Fotografie gilt.
Margaret Bourke-White war in der männlich dominierten Welt der Fotografen
Amerikas ein Medienstar. Ihr Portrait in Fliegermontur während eines Bombereinsatzes, die
Kamera lächelnd in der linken Hand, war ein beliebtes Motiv bei den Soldaten.
Margaret
Bourke-White musste für ihre Karriere stets kämpfen. Von verschlossenen Türen ließ sie
sich nicht beeindrucken. Das Titelfoto der allerersten Life-Ausgabe vom November 1936
stammte von ihr, und der Einfachheit halber hatte sie auch gleich die Geschichte dazu geschrieben.
Die Ausstellung präsentiert das Werk der Fotografin mit 154 Aufnahmen, Briefen und Zeitschriften.
Den Schwerpunkt bilden ihre Arbeiten, die in den 1930er und 40er-Jahren in der
ehemaligen Sowjetunion, der ehemaligen Tschechoslowakei, Deutschland, England und
Italien entstanden sind. Zudem werden die für Bourke-White charakteristischen Fotografien
gezeigt, wie jene, die sie im Auftrag von Eastern Airlines und der Chrysler Corporation aufnahm.
Ihre Bilder zeugen von ihrem „unstillbaren Wunsch dabei zu sein, wenn Geschichte
geschrieben wird“, wie sie es selbst formulierte. Bourke-White wollte das „Auge der Zeit“
sein. Für das Life-Magazin, damals eines der bekanntesten und ambitioniertesten
Magazine für Fotojournalismus, bereiste sie die ganze Welt.
Ihre Karriere begann 1927 in Cleveland. Dort fotografierte sie die Stahlgießereien der Stadt.
Sie reiste nach Russland als der erste Fünfjahresplan umgesetzt wurde, sie dokumentierte
die Dürrekatastrophen 1934 in den USA, die deutsche Invasion in Russland im Jahr 1941
und das Bombardement der Alliierten auf Deutschland. Als Auftragsarbeit für die Zeitschrift
Life hielt sie im Sommer 1945 die zerstörten deutschen Städte fest. Bourke-White war bei
der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald und des Zwangsarbeitslagers Leipzig-
Mockau vor Ort.
Martin-Gropius-Bau Berlin
Niederkirchnerstraße 7
10963 Berlin
www.gropiusbau.de