Freitag, 31. Januar 2014

Have a nice & dirty weekend!

Maybe a Penton dirt bike.

Samstag, 25. Januar 2014

Piston & Chain Artwork Prints by Greg Thüne

Original Artwork created and designed for Piston & Chain by Greg Thüne. The prints show classic Piston & Chain custom bikes in various states of progression.
Piston & Chain is a motorcycle club with members coming in to talk shop, use community tools, buy and sell motorcycles and gather in the evenings for guest speakers or special events.
Available in three formats from 195$ at www.pistonandchain.com



Montag, 13. Januar 2014

Der neue Porsche 911 Targa: Neuauflage eines modernen Klassikers

Porsche 911 Targa 4S mit umlaufender Heckscheibe wie der Ur-Targa

Porsche 911 Targa 4S
Auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit hat Porsche jetzt die jüngste Generation der extravaganten Elfer-Variante vorgestellt. Sie verbindet erstmals die klassische Targa-Idee mit modernstem Dachkomfort. Wie der legendäre Ur-Targa besitzt das neue Modell den charakteristischen breiten Bügel anstelle der B-Säulen, ein bewegliches Dachteil über den Vordersitzen und eine umlaufende Heckscheibe ohne C-Säule. Anders als bei den Klassikern wird beim neuen Targa das Dachsegment auf Knopfdruck geöffnet und geschlossen.

Das Vorbild: Porsche 911 T 2.2 Targa von 1970

Porsche 911 2.0 Targa, Modelljahr 1967
Die engste Verwandtschaft der Neuauflage des Klassikers von 1965 besteht mit den 911 Carrera 4 Cabriolet-Modellen. So stimmen Technik und Karosserie bis zur Fensterlinie weitestgehend überein.

Die neue Targa-Generation kommt wie das Vorgängermodell in zwei Varianten ausschließlich mit Allradantrieb ab 10. Mai 2014 auf den Markt.

Der 911 Targa kostet in Deutschland ab 109.338 Euro.

Freitag, 3. Januar 2014

Buchtipp: The Ride - New Custom Motorcycles and Their Builders

Das Motorrad ist zurück! So wie sich vor einigen Jahren eine junge Szene rund um das Fahrrad gebildet hat, erlebt das Motorrad zur Zeit seine kreative Neugeburt. Eine junge Subkultur weltweit entdeckt das Motorrad als Ausdruck von Persönlichkeit und Kreativität.
Ducati 350 "Chupito" von El Solitario
BMW R75/5 von Cafe Racer Dreams
Yamaha Scorpio 225 "The Flug" von Deus Es Machina
Hier geht es um Motorradfahren wie Motorradfahren gemeint ist, als archaisches Fortbewegungsmittel und Lebensgefühl, als Erweiterung des eigenen Körpers, als Ausdruck von Persönlichkeit und Freiheit aber auch als große Herausforderung an technischen, handwerklichen Sachverstand, physikalische Kenntnisse, an Disziplin, Kreativität und fahrerisches Geschick.

Dabei geht es nicht nur ums Fahren, sondern es geht auch darum, sich ein möglichst individuelles Motorrad zu schaffen, dass den eigenen Vorstellungen vom reinen Fahren am nächsten kommt – ganz wie in der britischen Motorradszene der 60er Jahren als es verpönt war mit einem Motorrad, so wie es aus der Fabrik rollt, vorzufahren. Junge Kreative kaufen sich heutzutage für wenig Geld abgehalfterte Maschinen auf eBay, entfernen alles bis auf Motor und Rahmen und fangen dann die Maschine nach ihren Vorstellungen wieder aufzubauen. Dabei gehen die jungen Mechaniker ebenso radikal und subversiv kreativ, wie kenntnisreich und traditionsbewusst vor.

Die Archetypen der so entstehenden Motorräder – klassische Board Racer, Bobber, Cafe Racer, Chopper – mögen 30-50 oder gar 80 Jahre alt sein, aber es geht nicht um puren Retro, denn Scheibenbremsen, LED Beleuchtung, Fahrwerk und Antriebstechnik haben sich weiter entwickelt und machen die aktuellen Maschinen agiler, schneller, radikaler und damit spaßiger. Was so entsteht ist neu.

BMW R75/5 "Baula" von El Solitario,
Aus einem sturzlangweiligen japanischen Plastikmotorrad der 90er wird so ein rattenscharfer Cafe Racer, italienischer Prägung; aus einer seelenlosen neobarocken Langweilermaschine ein rotziger Scrambler; aus Opas Scheunenfund wird ein brettharter, absolut komfortfreier Hardtail mit betörendem Klang.

Harley-Davidson "Shadow Rocket" von Rough Crafts
Kleine lokale “Custom Motorcycles”-Werkstätten auf der ganzen Welt entwickeln sich mittlerweile zu Betrieben mit globaler Strahlkraft, die wiederum andere Schrauber inspirieren. Pioniere wie Walt Siegl, Wrenchmonkees, DP Customs, Cole Foster, Deus, Shinya Kimura, Ian Barry, Uwe Ehinger und ihre durchaus unterschielichen Anschaungen wie ein Motorrad sein sollte werden in The Ride ausführlich vorgestellt.

In ihren Werkstätten entstehen einzigartige Motorräder, manchmal auch in kleinen Serien oder auf Bestellung gefertigt, oftmals technisch den Werkmaschinen überlegen, oft besser durchdacht, einfach radikaler und weniger breitentauglich als dies ein großer Motorradproduzent tun könnte.

Die junge Motorradszene ist dabei nicht unähnlich der Fahrrad-Maker oder Foodsubkultur. Etwas mit den eigenen Händen, etwas zeitloses erschaffen, umbauen oder gestalten, was einen von A nach B befördert, riecht, lärmt, vibriert, lebt – was könnte spannender, was analoger und befriedigender sein?



Do the Ride Thing – The Bikes, the Builders, and the Book from Gestalten on Vimeo.

Mitherausgeber des Buches ist der Journalist und „Custom Motorcycle“-Experte Chris Hunter, der mit seinem BikeEXIF Projekt wie kaum ein anderer dafür gesorgt hat, die weltweiten Szene zu vernetzen, ihr eine Plattform und ein Sprachrohr zu geben.
Alle Fotos aus The Ride, copyright Gestalten 2013

The Ride
New Custom Motorcycles and Their Builders
Die Gestalten Verlag GmbH & Co. KG
Herausgeber: Chris Hunter, Robert Klanten
Mit Texten von: Chris Hunter, Paul d’Orléans, David Edwards und Gary Inman

Format: 30 x 27 cm
Ausstattung: 320 Seiten, vollfarbig, Hardcover
Sprache: Englisch
ISBN: 978-3-89955-491-5
Preis: €49,90
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